iNAPO und CompuGene im Darmstädter Echo

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23.07.2019

iNAPO und CompuGene im Darmstädter Echo

Förderbescheide für die TU Darmstadt

Die Hochschule bekommt vom Land 1,5 Millionen Euro für die „Loewe“-Schwerpunkte im Bereich der synthetischen Biologie.

DARMSTADT – (ine). An der TU Darmstadt gibt es seit 2016 zwei „Loewe“-Schwerpunkte, die sich mit der synthetischen Biologie beschäftigen. Wissenschaftsministerin Angela Dorn überbringt den Forschern am Mittwoch die neuen Förderbescheide.

Die synthetische Biologie ist ein Mix aus Molekularbiologie, Chemie, Ingenieurwissenschaften, Nanotechnologie und Informatik. Ziel ist, neue biologische Systeme zu erzeugen, die es in der Regel so in der Natur nicht gibt. Beispielsweise können damit biotechnologisch wichtige Stoffklassen kostengünstig produziert oder Werkzeuge zur Tumordiagnostik entwickelt werden. An der TU arbeitet der Forschungsverbund „CompuGene“ an einer Methode, mit der komplexe genetische Schaltkreise durch die Anwendung ingenieurswissenschaftlicher Prinzipien und computergestützter Verfahren entwickelt werden können. Die Forscher des „Loewe“-Schwerpunkts „Ionenleitende Nanoporen“ versuchen, biologische Sensoren im Nano-Maßstab herzustellen, die dann in der Analytik und der Biomedizin eingesetzt werden können. Die Höhe der Auslauffinanzierung durchs Land beträgt 812 146 Euro für „CompuGene“ und 717 996 Euro für die Arbeitsgruppe “Ionenleitende Nanoporen“. In einer Pressemitteilung lobte die Wissenschaftsministerin vorab die „exzellente Kooperation“ der beiden „Loewe“-Schwerpunkte, die entscheidend dazu beigetragen habe, dass sich an der TU Darmstadt „ein Zentrum der Synthetischen Biologie zu formieren beginnt“.

Die Abkürzng „Loewe“ steht für die „Landes-Offensive zur Entwicklung wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz“ und ist das zentrale Forschungsförderprogramm des Landes Hessen. Insgesamt hat das Land von 2008 bis 2018 bereits rund 797 Millionen Euro für die Förderung herausragender Forschungsvorhaben bereitgestellt.

In diesem Jahr beträgt das „Loewe“-Budget rund 60 Millionen Euro

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