iNAPO in den proLOEWE News

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07.08.2018

iNAPO in den proLOEWE News

Wussten Sie schon … … DASS NANOPOREN LEBEN RETTEN KÖNNEN?

Artikel in den proLOEWE News
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Die verfügbare Menge und Qualität des Trinkwassers auf der Erde nehmen stetig ab. Besonders problematisch ist die Situation dort, wo es keine oder eine nur unzureichende Kontrolle über das Einbringen von Schadstoffen in Oberflächen- und Grundwasser gibt. So können in Ländern des indischen Subkontinentes toxische Substanzen, wie Schwermetalle oder Pestizide, vielerorts ungehindert ins Wasser gelangen. Die Schäden, die dabei an Mensch und Tier entstehen, sind verheerend: An vergiftetem Wasser sterben mehr Menschen als an allen kriegerischen und anderen Gewaltakten zusammen, von der immensen Dunkelziffer an Erkrankungen mit erheblichen Langzeitfolgen ganz zu schweigen. Im Rahmen des LOEWE-Schwerpunktes iNAPO wurde über eine Förderung durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst das Projekt NanoPur (Nanoporen-basierte Schwermetallsensoren für dieWasser-Purifikation) – in Zusammenarbeit der TU Darmstadt –mit der Air Universität in Islamabad/Pakistan aufgesetzt. Dabei fungieren die Nanoporen als Sensorelement zur Wasseranalytik auf toxische Metalle, wie Blei, Kadmium und Chrom. Ziel desProjektes ist es, den pakistanischen Wissenschaftlern*innen den Weg in Richtung der Herstellung und Entwicklung nanoporen-basierter Wasseranalytik für zukünftige tragbare (Kompakt-)Geräte aufzuzeigen, die gerade auch in ländlichen Regionenzum Schutz der Bevölkerung zum Einsatz kommen können.

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